Umgebung
Villagrande Strisali ist ein kleines Bergdorf in nur 17 km Entfernung vom Gennargentu-Gebirge mit dem höchsten Gipfel Sardiniens. Mit seinen ca. 3.500 Einwohnern liegt es ca. 900 m über dem Meeresspiegel und gehört zur sardischen, sehr dünn besiedelten Provinz Ogliastra, deren faszinierenden Bergregionen ein Paradies für Wanderer sind. Direkt bei Villagrande befindet sich ein alter, dichter Steineichenwald namens Santa Barbara, ein wahres Paradies zum Pilzesammeln! Hier findet alljährlich auch das Santa Barabara Fest statt, ein kulinarischer Höhepunkt, zu welchem die Dorfbewohner ein zünftiges Grillfest mit zumeist hausgemachten Spezialitäten veranstalten.
Als touristisch weniger erschlossenes Feriengebiet, fordert dieser Teil Sardiniens vom Besucher auch ein wenig Entdeckungsgeist. Bringt man diesen mit, kann man einen Urlaub besonderer Art erleben: sei es die von Felsen umrandete Sandbucht von Orrì oder die erlebnisreiche Wanderung zur Bucht Cala Goloritze , eine Bootsfahrt zur traumhaften Bucht Cala Luna oder auch ein Besuch der höchsten Grotten Europas, die Grotte Su Marmuri bei Ulassai, ohne weiter auf die zahlreichen 'Domus de Janas' (antike Grabstätten) und Nuraghen einzugehen.
Aktivurlauber sollten bei der Routenplanung jedoch aufgrund der kurvenreichen Straßen stets verlängerte Fahrtzeiten einplanen.
Entfernungen
- Strand: 22 Km
- Einkaufen: 2 Km
- Restaurant: 500 m
- Villagrande Strisaili: 2 km
(der nächste Strand ist Lido di Orrì bei Tortoli)
Lage
Im Landesinneren (Osten) Sardiniens 2 km außerhalb des Bergdorfes Villagrande Strisali gelegen und ca. 22 km Entfernung vom Strand entfernt.
Aktivitäten in der Umgebung
(gegen Anfrage und Aufpreis):
Sport
Reiten
Mountainbiking
Wandern
Trekking
Freeclimbing
Ausflüge
Trekking durch den Canyon von Gorroppu und das Tal des Lanaitto
Besuch des Bergdorfes Baunei oder des verlassenene Dorfes Gairo Taquisara
Besuch der Grotte Su Marmuri bei Ulassai
Trekking beim Supramonte von Oliena zum in einer Doline versteckten Nuraghendorf Tiscali
Tagesausflüge zu archeologischen Fundstätten oder in die nahe Bergwelt zu Fuss, im Auto oder zu Pferd
Hochebene Golgo bei Baunei mit schönen Spazier- und Reitmöglichkeiten zwischen freilaufenden Hoftieren und archäologischen Stätten
Weiterführende Sardinien-Informationen finden Sie
in unserem Reisemagazin
www.sardinien.comund unserem Reiseführer
www.sardinieninsel.com
Atmosphäre
Das im Juli 2008 eröffnete Hotel Orlando entstammt einem Familientraum: vom Bruder und Architekten Orlando entwickelt und aus tragischen Gründen nicht von ihm persönlich zuende geführt, wurde das an den sardischen Nuraghen (prähistorische, kreisförmige Turmbauten) inspirierte Projekt mit viel Hingebung schließlich von seinen beiden Schwestern zur Vollendung gebracht. Kreisförmig wie ein "O" thront es schlossartig im dichten Eichenwald von Villagrande Strisali und erscheint vor den Augen seiner Gäste wie eine bunte, verzauberte Entspannungsoase mitten im Grünen. Viele sardische Künstler ließen sich von diesem nostalgischen Ort inspirieren und widmeten dem Hotel Orlando bedeutenswerte Kunstwerke zur permanenten Ausstellung in den gemeinsamen Räumlichkeiten. Aus diesem Grund bezeichneten die Journalisten das Hotel spontan "Tempel der sardischen Kunst", eine Eigenschaft, der auch die landestypische Hotelküche in Nichts nachstehen möchte. Ein rundum inselgeprägtes, ganz besonderes Domizil erwartet Sie mit viel Charme und Magie unter dem Motto: "Kein Luxus sondern Ästhetik"!
Eingangs-/ Aufenthaltsbereich
Vom Hotelparkplatz überqueren die Gäste zunächst eine Art Piazzetta, auf welchem im Sommer 2010 der Poolbereich bereitstehen wird. Die halbrunde Hotelfassade säumt diesen Platz malerisch mit intensiven Blau-, Rosa- und Gelbtönen. Der Eingang gibt den Weg in die große, rechteckig angelegte Eingangshalle frei. Bei Betreten schaut man direkt gegenüber auf die Rezeption und das oberhalb kreierte, mehrere Quadratmeter große und aus Keramikfliesen geschaffene Bild. Es erzählt Szenen aus dem sardischen Bauernleben. Unterhalb einer geschwungenen Treppe mit schmiedeeisernem Geländer erblickt man ein weiteres Hirten-Gemälde. Nennenswert ist der bei der dortigen Couchecke platzierte Teppich: ein handgeknüpftes Kunstwerk aus dem für seine Flechtkunst bekannten, sardischen Dorf Nule.
Eine zweite Sitzgarnitur wird hingegen von einem nicht weniger imposanten Gemälde eingerahmt, welches den traditionellen ballo tundu (aus dem Sardischen übersetzt: Ringeltanz) von Villagrande wiedergibt. Vitrinen mit sardischem Porzellan und Keramiktellern vervollständigen die künstlerisch-landestypische Atmosphäre dieses Hotelbereichs.
Bar / Restaurant
Zum Frühstück treffen sich die Gäste in einem gemütlich-stilvoll hergerichteten Frühstücksraum seitlich der Empfangshalle. Blau lackierte Holzstühle, weiß gedeckte Tische, dazu passendes Blumengeschirr von Villeroy & Boch sowie ausgesprochen farbintensive Gemälde mit florrealen Motiven schaffen einen wohnlichen Rahmen für einen gelungenen Tagesauftakt.
Die beiden unterschiedlich großen, nahe beieinander realisierten Restaurantsäle erreichen die Gäste über einen externen Zugang von der zentralen Piazzetta. Während der linke nur zu gut besuchten Urlaubszeiten oder für Empfänge genutzt wird, steht der rechte den Gästen mittags und abends täglich zur Verfügung. Er zeichnet sich durch dunkelbraune Holzstühle, weiß-orange gedeckte Tische, ebenso orangefarbene Gardinen und eine mit Holz verkleidete, Gemütlichkeit ausstrahlende Zimmerdecke aus. Ein besonderes Deko-Element sind hier drei längst aufgehängte Balken einer antiken Villa aus dem 17. Jahrhundert. Ein offener Kamin und bunte Gläser tragen zur wohnlich-aufgelockerten Atmosphäre dieses Speisesaals bei.
Der zweite, ungleich größere Saal weist einen blau beleuchteten, an der Wand hinab plätschernden Wasserfall auf. Nahezu lebensgroße Figuren und Pferde zieren die orange getünchten Zimmerwände, cremefarben gedeckte Tische runden das auch hier gewollt künstlerisch geprägte Ambiente ab. Hervorzuheben ist der neben dem Wasserfalls aufgestellte Holztisch. Er diente in der Vergangenheit dem täglichen Brotbacken, weshalb die dahinter aufgehängten Wandfiguren Bäcker darstellen. Eine zwischen beiden Restaurantsälen realisierte Bar steht den Gästen zwischendurch jederzeit für einen Aperitif oder Capuccino zur Verfügung.
Als Besonderheit bietet das Hotel im Waldstück direkt beim Hotel einen unter Steineichen realisierten Grillplatz. Am Spieß werden dort in einer Art Grillhaus zu bestimmten Anlässen Spanferkel oder Wildschweine zubereitet, welche den Gästen an Tischen mit Bänken auf zünftige Art und Weise präsentiert werden.
Zimmer
Die insgesamt 30 Zimmer unterteilen sich in die Kategorien Classic (mit Blick auf den Innenhof), Superior (mit Waldblick) und Deluxe (mit Poolblick, einige mit Yacuzzi-Badewanne), und verteilen sich über das erhöhte Erdgeschoss oder die oberen beiden Stockwerke des wellenartig verschachtelten Hotels. Sie bieten jeweils Klimaanlage, Minibar, Safe, Telefon, DSL Anschluss, Fernseher mit Flachbildschirm und Sky-Pay-TV, sowie ein Bad mit Dusche, Bidet, WC und Waschbecken. Parkettfußboden aus Kiefernholz, blaue, holzverkleidete Zimmerdecken, typisch sardische, beigefarbene Bettvorleger und Tagesdecken, sowie Möbel aus dunklem Massivholz und moderne Gemälde charakterisieren die überall gleichwertige, nahezu identische Einrichtung.
Die zum Wald ausgerichteten Zimmer haben malerische Zierbalkone mit Balkontüren, die zur zentralen Piazzetta und dem dort geplanten Poolbereich orientierten Zimmer hingegen stets normale Fenster.
Pool/ Garten
Rund um das Hotel stehen den Gästen für einen netten Plausch in entspannter Atmosphäre an verschiedenen Punkten Terrassen mit bequemen Sitzgelegenheiten zur Verfügung.
Der ringsherum situierte Eichenwald wirkt fast wie ein gigantischer Hotelpark: ein paar Schritte genügen, und schon befindet man sich unter meterhohen, duftenden Steineichen.
Die Eröffnung eines Pools und eines kleinen Wellnessbereichs ist innerhalb 2011 ebenso vorgesehen, damit dieses Hotel zu jeder Jahreszeit zu einem Ort der seelischen und körperlichen Entspannung wird.
Besonderheiten
Zahlreiche authentische sardische Gemälde, Deko-Elemente aus Keramik, wertvolle, handbemalte Kacheln und handgeknüpfte Teppiche zieren die gemeinsamen Räumlichkeiten des Hotels
Einsame Lage inmitten des Steineichenwaldes Santa Barbara
Landestypische Küche
Im Herbst ist der Wald rund um das Hotel ideal zum Pilzes-Sammeln
Das Hotel liegt 900m über dem Meeresspiegel, im Winter kann es dort schneien
Vor Ort können zum Frühstück hausgemachte Erdbeerbaum- und Myrtenmarmelade getestet und in hoteleigenen Gläsern als Souvenir erstanden werden
Bemerkungen
- Haustiere sind nicht erlaubt
- Auto unbedingt erforderlich
- Im Laufe des Jahres finden unter größtmöglicher Rücksichtnahme der anwesenden Gäste verschiedene Bauarbeiten statt, um den zentralen Poolbereich mit Bar, Wellness-Suiten sowie das Wellness-Center fertig zu stellen
Tipps
- In dieser Gegend können Sie abenteuerliche Bergtouren mit einem traumhaften Strandurlaub verbinden und die urtümliche, sardische Tradition kennenlernen!
Zimmer
Alle insgesamt 30 Zimmer verteilen sich über das Erdgeschoss oder die oberen beiden Stockwerke, bieten Klimaanlage, Minibar, Safe, Fernseher mit Flachbildschirm und Sky-Pay-TV, Telefon, DSL Anschluss sowie ein Bad mit Dusche, Bidet, WC und Waschbecken.
10 Vierbettzimmer (3-4 Personen) (18 m²)
bestehend aus einem Schlafzimmer mit Doppelbett sowie bei Bedarf mit einem dritten und vierten Zustellbett
20 Doppelzimmer (1-2 Personen) (14 m²)
bestehend aus einem Schlafzimmer mit zwei getrennten, zum Doppelbett zusammen gestellten Einzelbetten, bei Wunsch auch zur Einzelnutzung buchbar.
Services
- Restaurant
- Terrasse
- Parkplatz
- Internetanschluss
- Pool
- Grillplatz mit Tischen und Bänken