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Cagliari
Subregion Campidano/ Cagliari


Geographische Lage:
Südküste

Wichtige Städte:
Quartu S.Elena, Cagliari
Entfernungen zu Fähr-/ Flughäfen
- Alghero 199 km
- Porto Torres 232 km
- Golfo Aranci 280 km
- Olbia 263 km
- Arbatax 142 km
Unterkünfte:

Hotels
Ferienhäuser/ -wohnungen
Bed & Breakfast

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Cagliari
Lage und Ort
Inselhauptstadt Sardiniens am südlichen Golfo degli Angeli. Cagliari wurde von den Phöniziern "Kalaris" (Felsige Stadt) genannt und bereits im 8 Jahrhundert v.Chr. als wichtiger Mittelmeerhafen genutzt.
Während das mittelalterliche Castello-Viertel, der älteste Teil Cagliaris, sich durch alte Stadtmauer, imposante Wachtürme, verschachtelte Gassen und breite Ausblicks-Terrassen zeichnet, bietet das belebte Hafengebiet Marina eine gute Auswahl typischer Restaurants (Via Sardegna) und Boutiquen (Via Manno, Via Garibaldi).
Einen Besuch Wert sind bestimmt die Lagunen Santa Gilla und Molentargius mit vielen Flamingos und der lange schöne Poetto Sandstrand.
Fotogalerie   Cagliari  
Sehenswertes und Ausflüge
Typisches:
Rosafarbene Flamingos, zahlreiche Trattorien im Marina-Viertel mit leckeren Fischspezialitäten und ein gut erhaltenes Altstadt-Viertel mit zahlreichen Panorama-Terrassen.
Cagliari
Castello-Viertel:
Von Pisanern errichtete Festungsanlagen, welche später von Aragoniern ausgebaut wurden. Die gut erhaltenen Stadtmauern, die dieses Viertel schützen, seine Wachtürme, der Palast des Erzbischofs, sowie der Dom, der moderne Museumskomplex, die vielen schmalen, verschachtelte Gassen und die breiten Ausblicks-Terrassen sind einen Besuch Wert!

Stampace-Viertel:
mittelalterliche Vorstadt westlich und unterhalb des Castello mit zahlreichen Kirchen und römischen Ruinen.

Villanova-Viertel:
bis auf wenige enge Gassen östlich unterhalb vom Castello-Viertel ein modernes Viertel.

Marina-Viertel:
typischer lebendiger Hafenbezirk mit engen Gassen. Früher das Viertel der Fischer und Seeleute. In der Via Sardegna sind die meisten Trattorias der Stadt.

Via Roma:
schöne Hafenpromenade mit langen Arkaden und Gebäuden aus dem 19.Jh. Hier ist auch das elegante Rathaus im neugotischen Stil.

Largo Carlo Felice:
Breite Alleestraße mit schönen Jacaranda-Bäumen, die von der Via Roma hinauf zur Piazza Yenne führt.


Kathedrale Santa Maria:
Zwischen dem 11. und dem 17. Jahrhundert immer wieder umgebaute Kathedrale im Castello-Viertel. Sehenswert ist die romanische Kanzel, die Maestro Guglielmo 1162 für den Dom von Pisa baute und die dazu gehörenden vier Löwen am Hauptaltar. In der wunderschönen Barock-Krypta mit verziertem Tonnengewölbe unter dem Alter werden die Gräber der Fürsten von Savoyen verwahrt.

Cittadella dei Musei:
Ehemaliges Waffenlager der Savoyer, heute Sitz des Archäologischen Museums, des Völkerkunde-Museums, der Pinakothek und des Nationalmuseums.

Archäologisches Nationalmuseum:
Sardiniens bedeutendestes archäologisches Museum mit Fundstücke von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter. Wunderschön ist die Sammlung von nuragischen Bronzenfiguren und Votivschwerter.

Römisches Amphitheater:
im 2. Jahrhundert direkt aus dem Fels gehauenes Amphitheater. Zur Nachstellung von Seeschlachten konnte mittels eines Kanalsystems die Arena geflutet werden. Erkennbar sind heute noch die Gruben, in denen die wilden Tiere gehalten wurden, sowie Zuschauerränge und Durchgänge.

Bastion San Remy:
Idealer Ausblickspunkt über die Stadt, den Strand, den Hafen und das umliegende Marschgebiet. Gegen Abend überqueren häufig Flamingos und riesige Vogelschwärme die Bastion.

Kirche San Saturnino:
Eines der ältesten christlichen Bauwerke Sardiniens aus dem 5 Jahrhundert. Die Kirche ist dem Schutzpatron von Cagliari geweiht und grenzt an ein Kloster, welches im Mittelalter ein wichtiges kulturelles und religiöses Zentrum darstellte. Erweitert wurde diese Kirche dann im 11. Jahrhundert von französischen Mönchen aus Marseille.

Elefanten-Turm:
Dieser Turm ist in seiner Festungsarchitektur perfekt erhalten. Der Toröffnungsmechanismus sowie das Elefantenstandbild an der Fassade sind heute noch zu sehen.

San Pancrazio-Turm:
Dieser 1307 erbaute Turm stellt den höchsten Punkt (137 m über dem Meerspiegel) der Stadt dar und wurde wie sein Zwillingsbruder (Elefantenturm) zu Beginn des 14. Jahrhunderts vom sardischen Architekten Giovanni Capula entworfen.

Casa di Tigellio:
Ruinen einiger Häuser aus der römischen Kaiserzeit.

Grotta della Vipera:
Felsengrab einer adligen Römerin mit schönen Schlangenreliefs an der Stirnseite.

Kirche Sant’Efisio:
kleine Kirche mit Fassade im piemontesischen Barock (18 Jh.). Hier wird die Statue des heiligen Efisius aufbewahrt. (Siehe unten Trachtenumzug Sant´Efisio)

Kirche Santa Restituta:
Kirche mit schöner Krypta, die bis auf punische Zeiten zurück geht.

Kirche San Michele:
hübsche Barockkirche. Der Innenraum ist mit Marmoraltären und Wandmalereien ausgestattet.

Monte Urpinu:
Stadtpark mit wunderschönem Blick auf das Meer und die Lagunen.

Basilika und Wallfahrtskirche „Nostra Signora di Bonaria“:
das wichtigste Heiligtum Sardiniens besteht aus zwei nebeneinandererstellten Kirchen, einem Kreuzgang, einer Sakristei mit vielen Votivgaben und einem Monumentalfriedhof.

Castello di San Michele:
mittelalterliche Befestigung auf einem Hügel im nordwestlichen Teil der Stadt, wo Malereiausstellungen stattfinden. Panoramablick über die ganze Stadt!

Exma:
Ein in der Via S. Lucifero gelegener ehemaliger Schlachthof, der zu einem Kultur- und Kunstzentrum umgebaut wurde. An einen Schlachthof erinnern jedoch nur noch die steinernen Stierköpfe an der Wand des Hauptgebäudes. Die Bäume und kleinen Rasenflächen zeugen von einem gepflegten und mit viel Mühe umgebauten Gebäudekomplex, der nicht nur für Kunstinteressierte ein Besuch wert ist. In der Ausstellungshalle werden die Arbeiten berühmter Künstler ausgestellt.

Botanischer Garten:
ca. 5 Hektar großer Garten mit Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, Afrika, Amerika, Asien und den Pazifischen Inseln, drittgrößter botanischer Garten Italiens.

San Benedetto Markt:
charakteristischer Wochenmarkt (größter in Italien!) mit frischen sardischen Waren wie Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch, zwischen Via Cocco Ortu und Via Tiziano (Mo - Sa, 7-14 Uhr)

Poetto-Strand:
Strand der Einwohner von Cagliari mit zahlreichen, ganzjährig geöffneten Bars.
Lagune von Quartu
Hier nisten ganzjährig rosafarbene Flamingos.
Parco di Molentargius Saline - Poetto
Die Lagune "Stagno di Molentargius" ist eines der grössten Brutgebiete der Flamingos. Insgesamt zählt man die Bestandsgrösse auf zur Zeit zehn Kolonien. Damit das ökologische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann und der natürliche Lebensraum der vielen Vogelarten die hier leben gesichert werden kann, wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt - es nennt sich inzwischen "Parco di Molentargius-Saline-Poetto". Die Rettung der Gewässer ist seit Ende Februar 2001 auch staatsrechtlich abgesichert.
Capitana
Schöner, schmaler Sandstrand in nur ca. 500 m Entfernung mit angrenzendem, touristischem Yachthafen.
Nuraghe Diana
Antike Nuraghe entlang der Küstenstraße Cagliari - Villasimius, nahe Is Mortorio.
Solanas
Kleiner Ferienort mit herrlich breitem, feinkörnigen Sandstrand in ca. 25 km Entfernung.
Costa Rei
Sehr Schöne Strandgegend (etwa 8 km langer Sandstrand) mit touristischer Ortschaft in ca. 55 km Entfernung von Cagliari.
Villasimius
Ca. 47 km entfernter Ferienort mit langen Stränden und zahlreichen Restaurants, Pizzerien, schönen Straßencafés und einem touristischen Yachthafen.
Gigantengrab bei San Isidoro
Ein aus der Nuraghenzeit stammendes, gut erhaltenes Gigantengrab, inmitten einer intakten Natur. Entlang der Landstraße SS125 ca. auf der Höhe von San Isidoro ausgeschildert, über eine enge, wenn auch asphaltierte Panoramastraße zu erreichen.
Monte dei Sette Fratelli
Über die eindrucksvolle Schlucht ?Gola Rio Cannas? gelangen Sie direkt in die Berggegend ?Sette Fratelli? (ein Naturschutzpark), deren 7 kahle Bergspitzen sich über Steineichenwälder, Erdbeer- und Mastixbäumen erheben ? daher der Name ?Sette Fratelli? (die sieben Brüder). Es gibt zahlreiche, gut ausgeschilderte Forstwege.
Gola Rio Cannas
Eindrucksvolle Schlucht mit hohen Oleanderbüschen (Landstraße SS125 von Cagliari in Richtung Muravera).
Nekropole Pranu Muteddu bei Goni
Diese große megalithische Nekropole besteht aus mehreren Grabkammern, Kreisgräbern und etwa 60 Menhiren, die sich auf einem Korkeichenhain verteilen.
Muravera
Ca. 70 km entfernter, ganzjährig bewohnter Ort, welcher für seine vielen Zitrusfrüchte bekannt ist.
Barumini
Nuraghenkomplex Su Nuraxi (Festungskomplex): UNESCO-Weltkulturerbe, um 1500 v. Ch. begonnen und dann immer wieder weiter ausgebaut. Vor der Bastion befinden sich die Sockelmauern eines nuraghischen Dorfes mit ca. 200 Rundhütten.
Hochplateau Giara di Gesturi
Korkeichenwälder und Sümpfe (Paolo Maiori) verleihen diesem tellerflachen Hochplateau, welches 576m über dem Meeresspiegel liegt und bei Tuili beginnt, einen fast savannenartigen Anschein. Dieses ca. 45 Quadrtakilometer großen Naturschutzgebiet ist der einzige Ort, auf dem noch die vor dem Aussterben bedrohten, kleinwüchsigen, halbwilden Pferde (die sogenannten sardischen Urpferde) leben.
Brunnenheiligtum Santa Vittoria
Tempelheiligtum in herrlicher Panoramlage auf einem Basaltplateau westlich von Serri gelegen. Die Anlage wurde wahrscheinlich als nuraghischer ‚Wallfahrtsort’ genutzt und besteht aus den Resten verschiedener Gebäuden, einer Versammlungshalle, dem Brunnenheiligtum, sowie einer kleinen, zu späteren Zeiten entstandenen Kirche.
Fundstätte Nora
Phönizisch-römische Ausgrabungsstätte mit herrlichem Meeresblick und gut erhaltenem Theater.
Chia und Kap Spartivento
In ca. 50 km Entfernung befinden sich die langen Sandstrände von Chia: „Campana", "Su Giudeu", "S'Acqua Ucci" und "Cala Cipolla". Für Surfer ist besonders der Strand „Su Giudeu“ geeignet.
Sport
Möglichkeiten in der näheren Umgebung: Reiten/ Kanu/ Tauchen/ Schwimmen/ Tennis/ Surf/ Basket-/ Volleyball
Feste, Nachtleben Trachtenumzug Sant´Efisio in Cagliari
Am 1. Mai findet zu Ehren des Stadtpatrons Sant´Efisio ein sehr sehenswerter Trachtenumzug statt, an dem zahlreiche Trachtengruppen aus ganz Sardinien teilnehmen. Dies ist eine der bekanntesten Feste der Insel und speziell in Cagliari sehr beliebt.
Der Umzug startet am 1. Mai, zieht nach Nora/Pula an der Südküste, um dann am 4.Mai wieder nach Cagliari zurückzukehren.
Diese Prozession wird seit dem 17 Jahrhundert alljährlich durchgeführt und wurde nicht mal zu Kriegszeiten ausgesetzt. Absolut nicht zu verpassen!
Nightlife: Cagliari/ Poetto/ Marina Piccola/ Villasimius
Links Was gibt es hier zu erleben?
Mehr Infos finden Sie unter der Web-Adresse: www.sardinien.com
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