Inzwischen verbinden zahlreiche Fluglinien Sardinien über
Rom oder Mailand mit allen europäischen Ländern,
oftmals sogar durch Direktflüge.
Für deutsche Touristen gibt es ab Hannover, Köln/Bonn,
Frankfurt/Hahn, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin Tegel
ideale Flugverbindungen, welche zumeist sogar direkt und ganzjährig
stattfinden.
Für österreichische Sardinienurlauber werden hingegen
Direktflüge ab Innsbruck und Graz geboten, und aus der
Schweiz gibt es von Mai bis Oktober einen wöchentlichen
Direktflug ab St. Gallen/Altenrhein und Zürich.
Preise, Flugtage und Uhrzeiten unterscheiden sich jedoch sehr deutlich
voneinander. Bei frühzeitiger Buchung kann man vor allem bei
den Low-Cost-Gesellschaften Ryanair und TUIfly.com besonders günstige
Tarife finden und die Tickets per Kreditkarte problemlos online buchen.
Sowohl italienische als auch französische Fährgesellschaften
verbinden Sardinien ganzjährig mit Italien und Frankreich.
Die von europäischen Touristen am meisten genutzten Abfahrtshäfen
sind Genua und Livorno, aber auch die Häfen La Spezia,
Piombino, Civitavecchia, Napoli, Palermo und Trapani ermöglichen
ganzjährig Fähverbindungen.
Die Überfahrt nach Sardinien erfolgt entweder nachts oder
zu etwas günstigeren Tarifen auch tagsüber und dauert
ca. acht bis zwölf Stunden, je nachdem welchen sardischen
Fährhafen (Porto Torres, Golfo Aranci, Olbia, Arbatax oder
Cagliari) man ansteuert.
Die Schnellfähren werden hingegen nur während der
Sommermonate eingesetzt und benötigen lediglich sechs Stunden.
Bis auf die Schnellfähren, welche lediglich über bequeme
Sessel verfügen, bieten alle Fährschiffe neben den
traditionellen Schlafsesseln auch Einzel-, Doppel,- und Viererkabinen.
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Fähre hier direkt online buchen !
Nur wenige, vierspurige Schnellstraßen verbinden die größeren
Städte. So verläuft die Schnellstraße SS131 (SS = strada statale,
somit Bundesstraße) von Porto Torres über Sassari und Oristano
bis nach Cagliari, während die Schnellstraße SS131 dir. die
Städte Olbia, Siniscola und Nuoro verbindet, um dann auf der
Höhe von Abbasanta in die SS131 zu münden.
Im Süden verbindet die SS130 die Stadt Iglesias mit Cagliari.
Viele Feriengegenden und Küstenorte sind jedoch nur über zweispurige,
generell gut ausgebaute Land- oder Serpentinenstraßen erreichbar.
Sardinien verfügt über ein Schmalspureisenbahnnetz, welches
bspw. Palau mit Alghero verbindet, Olbia und Porto Torres
mit Cagliari (Knotenpunkt ist der Bahnhof Ozieri / Chilivani)
und Carbonia mit Cagliari.
Die Zugfahrten sind sehr günstig aberleider ausgesprochen
zeitaufwendig. So benötigt man bspw. für die Fahrt
von Cagliari nach Porto Torres ca. vier Stunden.
Die Fahrkarten müssen bereits vor dem Einsteigen auf
dem Bahnsteig abgestempelt werden.
Trenino Verde
Touristisch interessant ist hingegen der Trenino Verde mit
Dampflokomotive (siehe Foto), welcher durch unberührte, eindrucksvolle
Landschaften führt.
Besonders schön ist hier die Strecke von Arbatax an der Ostküste
nach Mandas im Landesinnern (ca. 5 Stunden) oder auch die
Strecke von Macomer im Landesinnern nach Bosa an der Westküste
(ca. 2 Stunden).
Die Busverbindungen sind in Sardinien günstig, aber ein wenig
spärlich, vor allem für Ferienorte. Dennoch sind die Busverbindungen
besser ausgebaut als das Bahnnetz. So fahren bspw. ab Flughafen
Alghero auf Ryanair Flüge abgestimmte Shuttle-Busse nach
Cagliari, mit Zwischenstopps in Sassari, Macomer und Oristano
(Flüge von/nach London, Barcelona-Girona ganzjährig, Frankfurt-Hahn
nur von April bis Oktober). Ab Flughafen Olbia gibt es hingegen
auf Hapag Lloyd Express abgestimmte Shuttle-Busse nach Cagliari,
mit Zwischenstopps in Nuoro und Oristano.
Stadtbusse (CTM) sind orange-gelb, Überlandbusse (ARST) hingegen
blau. Bustickets werden in fast allen Tabakwarenläden
oder auch an Zeitungskiosken verkauft. Für Überlandbusse
können die Fahrkarten für einen etwas höheren
Preis auch direkt beim Busfahrer gekauft werden. Alle Busfahrkarten
müssen beim Einsteigen im Bus abgestempelt werden.
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